Künstlerinnen-Videos

Hier finden Sie ausgewählte Statements, Dokumentationen und Video-Arbeiten von Künstlerinnen der Ausstellung ›31: Women‹ . Während der Ausstellungsdauer wird diese Seite kontinuierlich aktualisiert und erweitert, um unsere Ausstellung auch über die realen Räume hinaus zugänglich zu machen. Derzeit können Sie folgende Beiträge sehen:

Statements

Madeleine Boschan über Körper und Raum

Die Berliner Künstlerin Madeleine Boschan spricht über ihre skulpturale Praxis.

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Notationen, Klangfarben und akustische Räume: Ulrike Flaig über Picture in Motion

Das Werk der Künstlerin Ulrike Flaig reflektiert eine parallele Verwurzelung in den Medien Zeichnung, Installation, Performance und experimenteller Musik. Ihre Rauminstallation Picture in Motion, 2017, setzt eine abstrakte bildnerische Konfiguration in eine dreidimensionale Malerei und in Sound um. Im Video gibt die Künstlerin Einblicke in ihren Umgang mit Kompositionsprinzipien, Musik, Übersetzungsprozessen und Raumerfahrung.

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Zanele Muholi: Somnyama Ngonyama, Hail the Dark Lioness

Die Fotografin und Aktivistin Zanele Muholi ist heute eine der anerkanntesten zeitgenössischen Künstlerinnen und eine führende Stimme der globalen LGBTQI+-Community.

Muholi verbindet in ihrer genuinen künstlerischen Praxis der Porträt- und Selbstporträtfotografie politischen Aktivismus und fotografische Bildproduktion. 2002 gründete Muholi das „Forum for the Empowerment of Women“, und sie definiert ihre künstlerische Praxis selbst als visuellen Aktivismus: „Ich habe mich auf eine Reise des visuellen Aktivismus begeben, um sicherzustellen, dass es Sichtbarkeit für PoC Lesbierinnen und Trans gibt, um unsere Existenz und unseren Widerstand in dieser demokratischen Gesellschaft zu zeigen, um eine positive Bildsprache von schwarzen Lesbierinnen zu präsentieren.“ (Z.M.)

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Nnenna Okore über Cycles and Cyclones

Die nigerianisch-australische Künstlern Nnenna Okore eröffnet Einblicke in die Bedeutungsebenen, die Beziehungen zu Natur und Philosophie sowie den Entstehungsprozess ihrer Wandskulptur Cycles and Cyclones (2017).

»Meine Werke beziehen sich auf die Natur und Igbo-Wörter. Ich beschäftige mich mit den Phänomenen des Lebens: der Essenz, dem Rätsel, der Fluidität. Das Florale ist ein starkes visuelles Beispiel für eine flüchtige Erfahrung. Es steht für Veränderung und Wachstum, für Verfall und Sterben, für die kosmologische Definition des Lebens. Ich bin mit den Philosophien der Reinkarnation aufgewachsen und sie sind meiner Arbeit inhärent.« (N.O.)

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Identität und Körper: Berni Searle

Auf der individuellen Suche nach dem, was jenseits kategorischer Zuschreibungen Identität sein kann, liefert der eigene Körper der südafrikanischen Künstlerin Berni Searle das faktische Moment, sich selbst zu erfinden: »Probleme entstehen dadurch, dass meine Identität in vielen Fällen für mich gemacht worden ist« (B. S., 2001).

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Momente des Umbruchs: Natalia Stachon im Interview

Das Werk der Künstlern Natalia Stachon (*1976 Kattowitz, PL) transformiert und verdichtet ästhetische Elemente des öffentlichen Raumes in installativen Arbeiten. Im Interview mit Nadine Isabelle Henrich spricht sie über die Rolle von Fotografie und Literatur in ihrem künstlerischen Prozess, ihr Interesse an industriellen Materialien, die Wechselwirkungen zwischen Kunst und Gesellschaft sowie die neuen Kontrollinfrastrukturen in Zeiten einer globalen Pandemie.

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Adejoke Tugbiyele über Musician II

Die amerikanisch-nigerianischen Künstlerin Adejoke Tugbiyele gewährt einen einmaligen Einblick in ihre künstlerische Praxis, ihre Vision und insbesondere zu ihrer Skulptur Musician II (2014). Ihre skulpturalen Objekte evozieren eine transitive Präsenz durch humanoid-abstrakte Silhouetten und oft farbenfrohe alltägliche Materialien wie Korbgeflecht oder Drahtgewebe. Performative Handlungen werfen Fragen nach Identität und Akzeptanz auf und verhandeln Beziehungen zwischen historischen und zeitgenössischen Vorstellungen von Geschlecht, Sexualität und Gesellschaft.

Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Video works

Woods (2011) von Amit Berlowitz

Die Videoarbeit Woods (2011) der israelischen Künstlerin Amit Berlowitz zeigt ein junges Paar, das nachts durch einen Wald geht – wie die meisten ihrer Arbeiten erzeugt sie einen offenen, poetischen Erzählfluss unbeantworteter Fragen über menschliche Beziehungen. Ihre Filme spielen sowohl mit Schönheit wie auch mit dem Gefühl des Unheimlichen.

Amit Berlowitz
Woods, 2011
Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Sugar & Salt (2014) von Lerato Shadi

Die südafrikanische Künstlerin Lerato Shadi stellt oftmals ihre eigenen physischen Erfahrungsweisen in das Zentrum ihrer Praxis. Aus postkolonial-feministischer Perspektive fokussiert sie Machtkonstellationen, Zeitempfinden, Mechanismen von Inklusion und Exklusion. Die Situation ist ebenso humorvoll wie intim: zwei Generationen, die sich gegenseitig Zucker und danach Salz von der Zunge lecken. Die sehr innige Berührung und das verlegene wie amüsierte Lachen, die Überwindung, die Reaktionen auf die starken Geschmackseindrücke, die Privatheit und dennoch Öffentlichkeit des Videos schaffen einen Raum von Verletzlichkeit, in dem sich durch den Mut, dieses Experiment zu wagen, Stärke manifestiert. Das komplexe Verhältnis zwischen Mutter und Tochter ist in ein sinnliches Bild übersetzt: die Erfahrungen von Frauen zweier unterschiedlicher Generationen, Liebe und Konflikte.

Lerato Shadi
Sugar & Salt, 2014
Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin

Dokumentationen

Minimalismus, Linien und Horizonte: Max Cole im Interview

Das Werk der amerikanischen Malerin Max Cole, geboren 1937 in Kansas, nutzt Prinzipien des Linearen, um in minimalistischen Gemälden „das Wesentlichste der Malerei“ zu fokussieren. Aus der Hand gezogene vertikale Striche, im Zwischenraum zweier „Horizonte“ dicht aneinandergereiht, werden als Zeiteinheiten erfahrbar.

Mit freundlicher Genehmigung der Charlotte Jackson Fine Art.
Im Menü (Einstellung) können Sie die passenden Untertitel auswählen.

Ein Leben zwischen den Kulturen: Annu Palakunnathu Matthew

Die indisch-britische Künstlerin Annu Palakunnathu Matthew bearbeitet in konzeptionell angelegten fotografischen Projekten die Erosion nationaler und kultureller Identitäten. Matthews Fotografie basierte Arbeiten verbinden stille und bewegte Bildwelten. Meist geht sie von Fotoarchiven aus und nutzt diese, um Konzepte von Erinnerung zu untersuchen und dominante historische Narrative zu relativieren.

Sehen Sie das Video hier (in englischer Sprache).

Annu Palakunnathu Matthew
An Indian from India – Portfolio II, 2007

Renate Wiehager und Paul Maenz über die Kunst von Charlotte Posenenske

Die Kunsthistorikerin Renate Wiehager, Leiterin der Daimler Art Collection, und Paul Maenz, früher Weggefährte der Künstlerin und nach 1970 einer der führenden Galeristen der Zeit, geben einen Einblick in das Werk von Charlotte Posenenske (1930 – 1985, D). Sie war eine der wegweisenden deutschen Künstlerinnen der 1960er-Jahre. Nach einem malerischen Frühwerk hat sie in kurzer Zeit eine Entwicklung von Malerei und Minimal-Skulpturen bis zu performativen Arbeiten im öffentlichen Raum vollzogen.

Mit freundlicher Genehmigung der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen, 2020

Silke Radenhausen: Geometrie – Material – Feminismus

Ein Einblick in die künstlerische Praxis der Kieler Künstlerin Silke Radenhausen bietet der Kurzfilm „Irgendwo dazwischen“.

Silke Radenhausen. Irgendwo dazwischen. (1998)
Geometrie – Material – Feminismus: Ein Film zum bildplastischen Werk der Kieler Künstlerin (ca. 15 min)
Film und Produktion: Michael Engler
Mitarbeit: Hans-Helge Schenk
Redaktion: Heinz Gläsgen
Mit freundlicher Genehmigung des Norddeutschen Rundfunks
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