Dialogue Lectures

Duchamp und die Frauen – Dialog Vorträge

Die Kuratorin der Ausstellung, Dr. Renate Wiehager und Dr. Katharina Neuburger, diskutieren in einer fünfteilige Reihe digitaler Dialog Vorträge die Verbindung zwischen der Ausstellung ›31: Women‹ und dem Forschungsprojekt Duchamp und die Frauen| Duchamp als Kurator. Das 2020 publizierte Buch der Daimler Art Collection, Duchamp und die Frauen, stellt anhand von Essays und biografischen Porträts Werke und Wirken von zahlreichen herausragenden Frauen vor, die für das kulturelle Geschehen von der frühen Moderne bis in die 1960er-Jahre prägend waren. Und das immer mit Blick auf die künstlerische Bedeutung dieser Frauen. Zugleich werden wesentliche Initiativen und Kooperationen diskutiert, vornehmlich in Frankreich und den USA, die das Werk sowie künstlerische Projekte von Marcel Duchamp begleitet und beeinflusst haben.

Teil 1

Die Struktur des Buches Duchamp und die Frauen und Rundgang durch die Ausstellung ›31: Women‹

Teil 1 diskutiert die Struktur des Buches Duchamp und die Frauen und stellt in einem Rundgang die Ausstellung 31: Women vor.

Teil 2  

Frauen im Umfeld des jungen Duchamp: Gabrielle Buffet-Picabia, Suzanne Duchamp, Gertrude Stein

Teil 2 der fünfteiligen Reihe an Dialog Vorträgen taucht ein in die Struktur der Publikation Duchamp und die Frauen. Die beiden Gesprächspartnerinnen diskutieren, wie das Verhältnis von Duchamps Werk bezogen auf „Freundschaften, Kooperationen und Netzwerke“ mit Frauen der Kunst und Kultur seiner Zeit heute neu gelesen werden kann. Dieser Frage spüren sie anhand von drei wichtigen Protagonistinnen nach: Suzanne Duchamp, Gabrielle Buffet-Picabia und Gertrude Stein.

Teil 3

Duchamps Netzwerk in New York um 1915: Elsa von Freytag-Loringhoven, Beatrice Wood, Mina Loy, Louise Arensberg

In Teil 3 der Dialog Vorträge sprechen Renate Wiehager und Katharina Neuburger über Duchamps Zeit in New York zwischen 1915 und 1920, insbesondere auch über den berühmten Skandal des Readymades Fountain (1917) – ein umgedrehtes und auf einem Sockel platziertes Urinoir – sowie über die Bedeutung wichtiger Literatinnen und erster Sammlerinnen für Duchamps Werk. Vorgestellt werden u.a.: Elsa von Freytag-Loringhoven, Beatrice Wood, Mina Loy und Louise Arensberg.

Teil 4

Die Institutionalisierung von Duchamps Œuvre: Katherine S. Dreier, Carrie, Florine und Ettie Stettheimer, Rrose Sélavy

Mit Blick auf ein Netzwerk von Akteurinnen zwischen New York, Chicago und Paris in den 1920er und 1930er-Jahren diskutieren die Gesprächsparterinnen Aspekte der editorischen und kuratorischen Praxis Marcel Duchamps. Zentral dabei ist die Gründung der Ausstellungsinstitution Société Anonyme mit Katherine S. Dreier und die Arbeit mit Kuratorinnen und Literatinnen im Zusammenhang mit Duchamps Arbeit für Constantin Brâncuși. Werkimmanente Aspekte werden mit den Stettheimer Schwestern untersucht: mit ihnen erschließt sich Duchamps Interesse an Miniaturen und an dem Spiel mit Genderidentität.

Teil 5

Duchamp. Surrealismus, das Spätwerk: Mary Reynolds, Peggy Guggenheim, Maria Martins und Alexina „Teeny“ Duchamp

In Teil 5 und somit im letzten Teil der Dialog Vorträge sprechen Renate Wiehager und Katharina Neuburger über die Akteurinnen der Surrealismus-Bewegung in Paris und New York, über die Bedeutung der amerikanischen Metropole während des Zweiten Weltkrieges sowie über das bildhauerische Spätwerk Marcel Duchamps. Von besonderer Bedeutung sind dabei: Mary Reynolds, Peggy Guggenheim und Maria Martins. Die Gesprächsreihe endet – wie auch schon die Publikation Duchamp und die Frauen – mit einer Hommage an Duchamps Ehefrau Alexina „Teeny“ Duchamp.

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