Last Night’s Fortune Teller

Dritter Teil einer Ausstellungsreihe mit Neuerwerbungen chinesischer und internationaler Kunst

bis 13. Mai 2018
Eröffnung: Samstag, 25. November 2017, 13:00 bis 20:00 Uhr
Daimler Contemporary Berlin
Rahmenprogramm

 

Mit der Ausstellung ›Last Night’s Fortune Teller‹ findet die Ausstellungs-Trilogie der Daimler Art Collection mit Neuerwerbungen chinesischer und internationaler Gegenwartskunst ihren vorläufigen Abschluss. Diese Neuerwerbungen wurden in verschiedenen Ausstellungen in Berlin und Stuttgart der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei hat sich gezeigt, dass die Werke chinesischer Künstlerinnen und Künstler an die Schwerpunkte der Daimler Art Collection in den Bereichen abstrakter und konzeptueller Tendenzen sowie im Bereich der neuen Medien anknüpfen können. Zugleich stellen sie jedoch auch einen ganz neuen und eigenen – kulturellen wie ästhetischen – Komplex innerhalb des gewachsenen Sammlungsgefüges dar. Bei der Auswahl der Künstlerpositionen hat sich die Daimler Art Collection auf Positionen aus den Zentren Beijing, Shanghai und der Provinz Guangdong sowie Hongkong fokussiert. Mit einer in die Zukunft weisenden Ankaufstrategie und dank eingehender Recherchen vor Ort konnten sowohl Hauptwerke von international bereits bekannten KünstlerInnen erworben, als auch eine hierzulande noch weitgehend unbekannte jüngere Künstlergeneration (geboren um ca.1980) hinzugewonnen werden. In Summe geben die Werke einen Einblick in ein – faszinierendes wie kontroverse Diskussionen auslösendes – Land, das nicht nur aufgrund der klassischen Traditionen, sondern vor allem wegen der rasanten wirtschaftlichen wie kulturellen Entwicklung von entscheidender, globaler Bedeutung im 21. Jahrhundert sein wird.

Die aktuelle Ausstellung ›Last Night’s Fortune Teller‹ inszeniert, wie auch ihre Vorgänger, verschiedene Divertimenti zwischen Werken deutscher, chinesischer und internationalen Herkunft. Die Ausstellung löst sich dabei ganz bewusst von einer rein nationen- und kulturkreisspezifischen Interpretation der Werke, um die Aufmerksamkeit auch auf werkimmanente Fragestellungen zu lenken. Nachdem der erste Teil der Ausstellungsreihe ›From a Poem to the Sunset‹ (Daimer Contemporary Berlin, 2015) sich vor allem auf installative Werke und Videoarbeiten konzentrierte sowie konzeptuelle Ansätze in der chinesischen Gegenwartskunst präsentierte, wurde im anschließenden Ausstellungsteil ›On Curbstone Jewels and Cobblestones‹ (Daimer Contemporary Berlin, 2015/16) mit Werken aus dem Bereich der Fotografie und Bildhauerei ein übergeordnetes Thema erschlossen. ›Last Night’s Fortune Teller‹ setzt erneut auf dialogische Konstellationen und Gegenüberstellungen von Werken. Der Schwerpunkt liegt nun im Bereich skulptural-installativer Werke, erweitert um Positionen aus den Grenzbereichen zu Malerei, Fotografie und Videokunst; auf eine thematische Klammer wurde verzichtet.

Kuratiert von Christian Ganzenberg und Renate Wiehager.

 

 

Downloads

Künstler

Termine

  • Samstag 25. November 2017
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Ausstellungseröffnung
    Im Rahmen der ganztägigen Eröffnung finden stündlich Kurzführungen statt:
    14 Uhr, 15 Uhr, 16 Uhr (Kuratorenführung, engl.), 17 Uhr (Kuratorenführung), 18 Uhr, 19 Uhr
    Zur Teilnahme ist keine Anmeldung erforderlich.
  • Samstag 16. Dezember 2017
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Historische Imaginationsräume
    Guillaume Bijl, Haris Epaminonda, Iman Issa
    In vielen Arbeiten der Ausstellung werden alltägliche Fundstücke gesammelt und durch künstlerisch-ästhetische Verfahren ihrem gewöhnlichen Gebrauchswert entrückt. Die in der Führung thematisierten Werke bewegen sich zwischen tragikomischen ›Composition Trouvées‹ (Bijl), installativen Erinnerungsräumen (Epaminonda) und skulpturalen Erinnerungsobjekten (Issa). Alle Arbeiten ermöglichen einen kaleidoskopischen Blick, der vorgegebene Lesarten durch Bedeutungsvielfalt ersetzt.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.
  • Samstag 6. Januar 2018
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Mediale Übergangsräume
    Monika Brandmeier, Ulrich Erben, José Heerkens, Michael Sayles
    Für die Werke der Künstlerinnen und Künstler Ulrich Erben, José Heerkens, Monika Brandmeier und Michael Sayles steht das Material thematisch im Vordergrund.
    In der Kombination unterschiedlicher Medien wie Zeichnung, Malerei und Skulptur wird der Umgang mit Farbe, Licht und Material neu gedacht. Die Werke befragen die Beziehung von lesbarer Form und Materialität, Abstraktion und Inhalt. Ein interessantes Spannungsfeld, dem sich die Führung widmet.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.
  • Samstag 27. Januar 2018
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Das Versprechen von Morgen
    Sylvie Fleury, Patrick Fabian Panetta, Simone Westerwinter, Yu Honglei
    Durch künstlerische Aneignung beziehen sich Künstlerinnen und Künstler auf Werke und Objekte kultureller Sphären, die durch öffentliche und persönliche Inschriften definiert und kategorisiert wurden. Sylvie Fleury und Simone Westerwinter hinterfragen durch Bezüge zur Kunstgeschichte und zum Konsum die sozial zugeschriebenen Geschlechterrollen; in Yu Hongleis Installationen werden individuelle und kulturelle Sinnzusammenhänge dargestellt und zur gleichen Zeit negiert, wobei die Fragilität persönlicher Erinnerungen in den Mittelpunkt rückt; Patrick Panetta führt mit seiner konzeptuellen Arbeit Proxy Affairs Präsentationsformen einer Sammlung an den Rand der Absurdität.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.
  • Samstag 17. Februar 2018
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Translationen – Transkriptionen – Transfiguration
    Guillaume Bijl, Bethan Huws, Iman Issa, Yang Fudong
    Viele Künstlerinnen und Künstler referieren und zitieren Momente aus Kunst- und Filmgeschichte, indem sie auf existierende Werke oder tradierte Formen rekurrieren, um so kulturelle Standards zu transformieren und zu interpretieren. Die Führung legt ihren Fokus auf diese künstlerische Praxis und versucht, die Vielfalt der künstlerischen Bezugnahmen in ihrem Verhältnis zu gewählten Vorlagen und Vorbildern nachzuzeichnen.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.
  • Samstag 10. März 2018
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Historische Imaginationsräume
    Guillaume Bijl, Haris Epaminonda, Iman Issa
    Einige Werke unserer Ausstellung adaptieren alltägliche Fundstücke und lösen sie durch künstlerisch-ästhetische Verfahren aus ihrem gewöhnlichen Gebrauchswert. Die in der Führung thematisierten Werke bewegen sich zwischen tragikomischen ›Composition Trouvées‹ (Bijl), installativen Erinnerungsräumen (Epaminonda) und skulpturalen Erinnerungsobjekten (Issa). Alle Arbeiten ermöglichen einen kaleidoskopartigen Blick, der anstelle von festen Strukturen Bedeutungsvielfalt bietet.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.
  • Samstag 31. März 2018
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Mediale Übergangsräume
    Monika Brandmeier, Ulrich Erben, José Heerkens, Michael Sayles
    Für die Werke der Künstlerinnen und Künstler Ulrich Erben, José Heerkens, Monika Brandmeier und Michael Sayles steht das Material thematisch im Vordergrund.
    In der Kombination unterschiedlicher Medien wie Zeichnung, Malerei und Skulptur wird der Umgang mit Farbe, Licht und Material neu gedacht. Die Werke befragen die Beziehung von lesbarer Form und Materialität, Abstraktion und Inhalt. Diesem Spannungsfeld widmet sich die Führung.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.
  • Samstag 21. April 2018
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Narrative Fragmente
    Haris Epaminonda, Iman Issa, Dayanita Singh, Yu Honglei
    Das installative Skulpturenensemble von Yu Honglei gibt der ›Verflüchtigung des Objekts in das unendliche Subjektive‹ eine Form und eröffnet den Betrachterinnen und Betrachtern eigene narrative Räume. Haris Epaminonda arrangiert aus Fotografien, Bildern, Büchern, Filmen oder Skulpturen offene Gebilde, welche den Akt des Erinnerns selbst zum eigentlichen Gegenstand und Inhalt ihres künstlerischen Denkens machen. Die Führung fokussiert die unterschiedlichen Bruchstücke von Geschichten, um eine vage umrissene Erzählung zu eröffnen und eine poetische Kartografie freizulegen.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.
  • Samstag 12. Mai 2018
    -
    Daimler Contemporary Berlin
    Führung durch die Ausstellung - Inszenierung und Konstruktion von Weiblichkeitsbildern
    Fang Lu, Sylvie Fleury, Simone Westerwinter, Yang Fudong
    Einige Werke unserer Ausstellung thematisieren Fragen von Identität und Gender, von voyeuristischer Fetischisierung und der Inszenierung des weiblichen Körpers. Die Führung geht aus vom Frauenbild Yang Fudongs großformatiger Farbfotografien und den thematisch zugeordneten Skulpturen von Simone Westerwinter und Sylvie Fleury, um sich abschließend der selbstreflexiven Weiblichkeit in der 7-Kanal-Videoinstallation der chinesischen Künstlerin Fang Lu zu widmen. Thema der Führung ist die künstlerische Hinterfragung gesellschaftlicher Geschlechterzuordnungen, idealisierter Frauenbilder und medialer Weiblichkeitskonstruktionen.
    Ohne Anmeldung, deutsche Sprache.

Publikationen

Ausstellungen

schließen

Warenkorb

Versand und Abwicklung erfolgt über die Bücherbogen am Savignyplatz GmbH in Berlin. Für Fragen zu Bestellungen wenden Sie sich bitte direkt an info@buecherbogen.com Handling and Shipping is done by theBücherbogen am Savignyplatz GmbH in Berlin. For questions regarding your order please contact info@buecherbogen.com directly.
bezahlen*
* Bestellungen aus der EU sind bei PayPal auch ohne Anmeldung möglich. Sie können dann auch bequem per Bankeinzug oder mit Ihrer Kreditkarte zahlen. Für diese Option klicken Sie bitte auf PayPal und wählen anschließend die Bezahlung "Mit Lastschrift oder Kreditkarte" aus. Buyers from within the EU can use PayPal even without having a PayPal account. Via Paypal you can also check out with direct debit or with your credit card. For this option please click on "Check out with PayPal" and make use of the "Payment by Direct Debit or Credit Card".